Sextaner-Einschulung mit Zeitreise

Unter den 109 Schülerinnen und Schülern, die am 6. September 2016 am Johanneum eingeschult wurden, befanden sich doch tatsächlich drei Zeitdetektive, die von einem geheimen magischen Zeitraum aus in die Vergangenheit reisen können. Aber zunächst blieben sie unauffällig unter den vielen Menschen in der Aula, die aus allen Nähten platzte. Denn neben Eltern und Geschwistern waren auch Großeltern, Paten und Freunde mitgekommen, um den großen Tag mitzuerleben. 

Die Junior BandNach einem schwungvollen musikalischen Einstieg durch die Junior Band begrüßte der Schulleiter, Herr Dr. Janneck, die Anwesenden.

In der anschließenden Rede Frau Skaides, der Orientierungsstufenleiterin, wurden die Zeitdetektive lebendig: Die drei Kinder reisten 800 Jahre zurück und entdeckten, dass das Johanneum zu der Zeit gar keine Schule, sondern ein Kloster war und erblickten statt des Schulhofes den Klosterfriedhof, statt der Musikräume den Speisesaal der Mönche, statt der Umkleideräume für den Sportunterricht die Klosterküche und statt der großen Turnhalle die Klostergärten.

Auf der Rückreise machten sie Stopp im Jahr 1915 und befanden sich plötzlich in einer großen Halle mit Feuerwehrwagen, auf denen Löschgeräte befestigt  waren und vor die Pferde gespannt wurden. Die Feuerwehrmänner rutschten an langen Stangen herunter, um bei Sirenengeheul mit Pferden und Wagen zum Löschen eines Brandes zu fahren.
Anstelle der Klassenräume mit den schönen bunten Möbeln und Whiteboards sahen sie Holztische mit Tintenfässern und schwarze Schiefertafeln und sogar Rohrstöcke. Und es gab noch keine Mädchen auf dem Johanneum! Die Drei beschlossen schnell wieder in  die Gegenwart zu reisen und das Johanneum  lieber in der realen Zeit zu erkunden.

annek_blume_grDoch zuvor rief Frau Skaide die Namen der neuen Johanneer auf, die daraufhin mit den jeweiligen Klassenleitungen – Herrn Anneken (5a), Frau Böttger (5b), Frau Christiansen (5c) und Frau Küchenmeister (5d) – und den PatenschülerInnen die Aula verließen, um den Klassenraum, den Stundenplan und die neuen Klassenkameraden kennenzulernen. In ihren Händen hielten sie bunte Blumen, die ihnen zuvor von zukünftigen AbiturientInnen überreicht worden waren. Die Eltern hatten jetzt Zeit, bei Kaffee und Kuchen sich untereinander bekannt zu machen. Auch Herr Dr. Janneck, Frau Skaide sowie weitere Lehrkräfte mischten sich unter die Eltern und standen für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

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