Together for Better Days

Unter dem Titel ‚Der Rucksack wird entleert‘ erweckten Mira (24) und Alina (19) Salomon am Dienstag ihre Reise nach Griechenland zu neuem Leben. Schüler und Schülerinnen der Religionskurse des Q2-Jahrgangs begleiteten sie dabei und erfuhren Verschiedenstes über den dreimonatigen Auslandsaufenthalt. Der hatte jedoch wenig mit ‚Work and Travel‘ oder Urlaub zu tun.

Die beiden Schwestern reisten in das südeuropäische Land, um zusammen mit Freiwilligen aus aller Welt den Bewohnern im Flüchtlingscamp ‚Elpida‘ (griechisch für ‚Hoffnung‘) in Thessaloniki den Alltag so lebenswert wie möglich zu gestalten. Vor allem Deutsch- und Englischunterricht gehörten zu ihren Aufgaben, aber auch Kleiderausgaben, Sportaktivitäten und Kidsfestivals wollen organisiert werden.

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Statt tatenlos das Flüchtlingsdrama vor dem Fernseher zu verfolgen, machten sich die Absolventin eines Psychologiestudiums und die Exabiturientin auf Facebook auf die Suche nach Helfern, die sich für Geflüchtete einsetzen. Auch von Sorgen wie Krankheiten, Sprachbarrieren und Gewalt ließen sich Mira und Alina nicht abschrecken, und so entschieden sie sich für die Organisation ‚Together for Better Days‘, die das Flüchtlingscamp ‚Elpida‘ betreut. Die Wahl stellte sich als später Glücksgriff heraus: Hier stehen den Bewohnern Betten, Elektrizität und fließend Wasser zur Verfügung, was nur in wenigsten Camps der Fall ist. Auch ausreichend große Zimmer für die nötige Privatsphäre hat die ehemalige Jeansfabrik zu bieten.

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Mit dem Vortrag im Studio wollen die Schwestern darauf aufmerksam machen, dass man nach dem Abi auch andere Optionen als ein FSJ oder Au-Pair-Jahr hat. Allein der Wille und ein wenig Recherche helfen schon weiter, wenn man die Initiative ergreifen und die Welt zu einem besseren Ort machen möchte.

Wer jetzt neugierig geworden ist und noch mehr wissen will, kann einen Blick auf den Blog werfen, wo die Beiden ihre Erlebnisse dokumentiert haben. Auch für Fragen jeglicher Art zu dem Projekt sind sie offen.

Julia Grasmück, Q2c

 

Nähere Informationen gibt es unter

www.ercintl.org

www.helprefugees.org.uk

www.salomonsisters.jimdo.com

oder über Facebook bei Alina Salomon

 

 

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