Weil Wasser Leben ist

Auch das Johanneum feiert den 18. März – Der Tag des Wasser 
Workshop
Wasser ist der wichtigste Bestandteil unseres menschlichen Körpers. Es ist der Baustein unserer Zellen. Nur mit ständiger Versorgung können wir deren Funktionsfähigkeit gewährleisten. Für uns ist der Zugang zum Wasser ein Kinderspiel. Aber wenn wir andere Teile unseres Globus betrachten, sieht es häufig anders aus: Viele Nationen können den Luxus frischen Wassers nicht genießen, denn entweder ist das Wasser kontaminiert mit Krankheitserregern oder nur sehr schwer zugänglich.

In Workshops, Diskussionen und Vorträgen von Experten wurden die „Sustainable Development Goals in Schleswig-Holstein“ vorgestellt und Fragen rund um das Thema  „Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtung“ beantwortet.

MArtinaMit bewegenden Worten über die Erfahrungen während ihrer Tour mit dem Fahrrad quer durch Thailand leitet Martina Böttger den Tag des Wassers am Johanneum ein. Sie habe mitansehen müssen, wie Einheimische ihre Trinkflaschen und Wasserkanister in verschmutze Seen oder gar ins hochgradig verunreinigte Meer werfen, um dieses Wasser schließlich zu trinken oder zur Lebensmittelzubereitung zu verwenden. Da auch wir immer stärker mit den Folgen inadäquater Müllentsorgung und Verunreinigung der Meere konfrontiert werden, sei sie nun froh, dass an der Schule ein Forum entstehe, um Fragen rund um den Schutz des Wassers als eine der wichtigsten Ressourcen der Menschen stellen und diskutieren zu können.

In den nachfolgenden Berichten von Dipl. -Ing. Manfred Hellberg, der imPlenum Bereich für Umwelt-, Natur & Verbraucher-schutz tätig ist, und Andrea Müller-Frank, der Referentin für das Recht auf Nahrung, sowie Dr. Gerd Leimenstoll ging es vor allem um die negativen Folgen der übermäßigen CO2-Produktion auf die Weltmeere, den durchschnittlichen Pro-Kopf-Wasserverbrauch der Deutschen sowie die essentielle Bedeutung des Wassers für de menschlichen Organismus.

In den anschließenden Workshops, die durch anschauliches Material und eine spielerischWorkshop!e Herangehensweise an ein hochkomplexes Thema punkteten, ließ sich dann in ungezwungener Atmosphäre über Ursachen der Wasser-knappheit spekulieren und gemeinsam über Lösungs-ansätze diskutieren, bevor der Aktionstag schließlich mit netten Gesprächen, fairem Kaffee, Kuchen und vor allem Wasser ausklang.

Was bleibt am Ende des Tages des Wassers?

Um die kostbare Ressource Wasser zu schonen, kann jeder seinen Beitrag leisten: Überdenke Dein Konsumverhalten! Kaufe beispielsweise regional statt international, tausche Konsumgüter statt alles immer neu zu kaufen oder nutze Konsumgüter effizienter statt sie zu vergeuden. Und hast Du mal Leitungswasser probiert? Das schmeckt gut, ist gleichzeitig sauber und wesentlich kosteneffizienter als der teure Sprudel aus dem Supermarkt.  Außerdem kannst Du Deine Umwelt auf die Problematik der Wasserknappheit aufmerksam machen und schließlich auch Kampagneninitiativen unterstützen, denn Wasser bedeutet Leben – für alle.

Mehr Infos:

https://www.brot-fuer-die-welt.de/

Vardan Petrosyan, Q1

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