Superstark im Wildpark

5a Klassenfahrt Mai 2017 Mölln 041Vom 22.5. bis zum 24.5. waren wir mit unserer Klasse, der 5a, in Mölln im Wildpark Uhlenkolk.Wir haben uns am Montag vor dem Bahnhof Lübeck getroffen. Die Paten Chiara, Oskar, Joanna und Hanno mit Frau Olschewski kamen übrigens auch mit. Unsere Klasse war so aufgeregt, dass fast alle zu früh kamen. Als dann noch die restlichen Kinder auf den letzten Drücker erschienen, verabschiedeten wir alle uns noch einmal bei unseren Eltern und Herr Anneken zählte noch mal sorgfältig nach, ob wirklich alle  da waren. Dann ging es los.

Wir rollten unsere Koffer und trugen die Wanderrucksäcke zur Bahnhofstation. Schließlich kam der Zug angerauscht und wir alle stiegen ein. Wir fuhren nun dem Abenteuer „Wildpark“ entgegen. Im Zug lasen wir, spielten, unterhielten uns oder guckten einfach brav aus dem Fenster. Eine halbe Stunde später waren wir angekommen und stiegen aus. Mal wieder zählte Herr Anneken alles nach und verkündete dann, dass wir unsere Koffer oder Wanderrucksäcke in einen Transporter tun sollten. In Mölln haben zwei Männer aus dem Wildpark unser Gepäck in einen Anhänger geladen und es zum Ziel gefahren, weil wir noch ein Stück wandern mussten. Unsere beiden Patinnen bekamen eine Karte, führten uns aber in die völlig falsche Richtung . Erst als Herr Anneken einen Einwohner fragte und auf einen Kompass schaute, bemerkte er es. Dann sind wir den richtigen Weg gegangen. Nach ein paar Stunden waren wir am Ziel. 5a Klassenfahrt Mai 2017 Mölln 077 Schließlich am Wildpark angekommen kauften sich ein paar Kinder Wildfutter am Kiosk. Dann spazierten wir zu unseren Hütten, dabei sahen wir Wildschweine, Rehe, Ziegen, Kaninchen und noch ein paar heimische Vögel, wie zum Beispiel Elstern oder Raben. In das Ziegengehege durfte man sogar hineinsteigen, was wir dann auch machten. Dort fütterten wir dann erst einmal fleißig die Ziegen. Später machten wir noch an einem kleinen Spielplatz Rast. Die letzte Station vor unserem Lager war bei den Rehen.

5a Klassenfahrt Mai 2017 Mölln 092Nach dem Mittagessen, haben wir dann vier Gruppen gebildet, die von den Paten gewählt wurden. Was wir dann gemacht haben? Jede Gruppe hat ein I-Pad bekommen und einen kleinen Film / Trailer gedreht. Es gab vier Gruppen, also auch vier Filme: ,,Die lebendige Leiche“, ,,Die Superfamilie“, ,,Geschichten von Oskar“ und ,,Die Erpressung“. Zum Abendessen haben dann ein paar Kinder leckere Pizzen belegt. Am Abend haben wir noch am Lagerfeuer Spiele gespielt und sind später dann auch müde und zufrieden schlafen gegangen. In der Nacht haben wir dann alle bemerkt, wie kalt es doch eigentlich ist. Da unsere Hütten nur mit Planen bedeckt waren, konnte man wegen der Kälte kaum schlafen. Am nächsten Morgen, so vermute ich es zumindest, waren wir alle froh, dass die Nacht endlich vorbei war. Zum Frühstück gab es je nach Wahl warme Brötchen, oder Müsli.

5a Klassenfahrt Mai 2017 Mölln 133Am nächsten Tag haben wir Geocaching gemacht. Das ist eine moderne Schatzsuche mit einem GPS-Gerät. Es gab wieder mehrere Gruppen und alle mussten quer durch den Wald. Auf dem ganzen Weg waren vier Dosen mit Süßigkeiten versteckt. Außerdem mussten wir Rätsel lösen. Am Ziel, einem großen See, haben wir nach einer Schatztruhe gesucht und Ella hat sie gefunden. Nach einer kurzen Pause sind wir mit ein paar erfahrenen Männern Kanu gefahren. Ein Mann erklärte uns, wie und was man mit Kanus macht. Wir mussten unsere Sachen in wasserdichte Beutel packen und wir mussten alle Schwimmwesten anziehen, um nicht zu ertrinken, falls das Kanu kentern sollte. Die Lehrer und Paten kamen auch mit, indem sie in verschiedenen Booten Platz nahmen, wo noch welcher war. 5a Klassenfahrt Mai 2017 Mölln 162Gemeinsam fuhren wir los. Ein Boot mit einem Erwachsenen und drei Kindern führte die ganze Bootstruppe an. Am Anfang schien alles friedlich, bis ein ungefallener Baum im Wasser uns den Weg versperrte. Herr Anneken und der Mann aus dem ,,Anführungsboot“ mussten die Boote mitsamt Kindern hinüberziehen. Schließlich fuhren alle weiter. Ich weiß zwar nicht wie es dazu kam, aber drei Boote kamen irgenwie vom Weg ab und verirrten sich hilflos im Wasser. Zum Glück bemerkten sie schnell, dass sie in die falsche Richtung gefahren waren und kehrten um.

Am Treffpunkt angekommen gab es erst einmal Hot Dogs zur Stärkung, bevor die Boote gereinigt wurden. Kurz darauf sind wir zu einer Badeanstalt am See gegangen. Es hat stark geregnet, aber manche sind trotzdem ins Wasser gegangen. Die anderen haben auf dem Spielplatz gespielt. Nachdem wir wieder in unserem Lager mit den kleinen Hütten angekommen waren, gab es Stockbrot, denn schwimmen macht hungrig. Am Lagerfeuer hat Fanny dann noch gesungen. Dann gingen wir zu Bett. Da wir alle wussten, dass es wieder kalt werden würde, zogen wir uns deshalb noch etwas Warmes über. Am nächstem Tag hatten alle deutlich besser geschlafen.

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Der nächste Tag war der letzte. Alle haben noch schnell ihre Sachen gepackt und gefrühstückt. Als alle fertig gepackt und gefrühstückt hatten, wollten wir zum Bahnhof zurück wandern. Im Wildpark sahen wir uns noch einmal die Tiere an und wollten dann noch zu den Marderhunden, denn die hatten wir noch kein einziges Mal gesehen. Am Bahnhof angekommen, herrschte dort mal wieder das übliche Getümmel. Wir stiegen ein und setzten uns hin. Irgendwie waren es an diesem Tag zu viele Leute im Zug und deshalb mussten ein paar von uns stehen. Wieder in Lübeck angekommen, begrüßten alle glücklich ihre Eltern.

Ich habe das Gefühl, dass wir durch diese schöne Klassenfahrt als Klasse enger zusammengewachsen sind. Bevor wir am letzten Morgen gepackt haben, haben alle hüttenweise Gedichte über die Klassenfahrt vorgelesen. Hier ein Beispiel:

Im Mai waren wir im Wildpark –

und es war wirklich superstark.

Wir sahen so manches Tier,

denkt jetzt nicht an einen Stier.

Die Tiere war’n aus unserem Lande,

von der Mitte bis fast zum Rande.

 

Ein Video haben haben wir auch gemacht

und wirklich, glaubt mir, nehmt euch in Acht,

es gab auch so manche Leichen,

die lagen an großen Eichen.

 

Außerdem arbeiteten wir per GPS,

es hat nichts zu tun mit SMS.

Nein, es ging dort um Koordinaten,

die uns den Weg zeigten zu schönen Kanufahrten.

 

Am Abend machten wir ein Feuer,

es war’n richt’ges Abenteuer.

Und am Ende der schönen Tage:

machten wir Stockbrot, keine Frage!

Neele Blunck und Sofia Konoshchenko, 5a

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