WiWAG – Wirtschaft anschaulich

Logo_WiWagIn der Woche vom 03. Bis zum 07. Juli versuchten sich über 40 Schüler von verschiedensten Schulen daran, Unternehmen zu leiten und lernten dabei viel – von BWL über Marketing bis zum Arbeitsrecht war so einiges dabei. Mit dabei waren auch Morten Peters, Lucas Rohmeyer, Nico Deuerling und Lennart Kuhn aus dem Q1-Jahrgang des Johanneums.

Am Montag, dem 03. Juli begann das Projekt (die Abkürzung „WiWAG“ steht für „WirtschaftsWochenAktienGesellschaft“). Ofizieller Beginn war um viertel nach acht, aber schon um 7:50 Uhr standen lauter verschlafene, aber gut gekleidete und gespannte junge Menschen vor dem Gebäude der Heinrich Hünicke GmbH & Co. KG, in dem das Projekt wie jedes Jahr stattfand.

WiWAG gibt es bereits seit vielen Jahren; es besteht aus einer Simulation, in der Schüler in Gruppen zusammen ein Unternehmen leiten und aus verschiedenen Vorträgen mehrerer Tutoren aus der lokalen Wirtschaft (z.B. Axel Schrader, Geschäftsführer der Brüggen KG).

Beg- und angeleitet wurde das Projekt ebenfalls von Wirtschaftlern, die sich extra eine Woche freigenommen hatten, um junge Wirtschaftsinteressierte zu fördern: Nils Schaefer und Volker Heinz.

Tag 1-Logbuch von Lennart Kuhn: Zunächst erfuhren wir die Regeln des Hauses und des Spiels sowie die Gruppeneinteilung und, was an den folgenden Tagen passieren würde. Ich meldete mich als CEO (Vorstandsaufsichtsratsvorsitzender) meiner Gruppe. Wir gründeten das Unternehmen „MoveTechnology“ und führten erste Überlegungen über unsere Marktstrategie durch. Schnell zeigte sich, dass wir der Massenanbieter unseres Marktes werden wollten. Bereits nach der ersten Spielrunde konnten wir einen größeren Absatz sowie einen erhöhten Marktanteil verbuchen. Nico Deuerling hingegen entschied sich als CEO des Unternehmens „forte“, eine Strategie der Qualität zu verfolgen. Aufgrunddessen verlor er an Absatzmenge, trotzdem erzielte er genau wie ich gute Gewinne.

Tag 2-Logbuch von Morten Peters: Am Dienstagmorgen erlernten wir erst einmal die Grundzüge des Rechnungswesens, meines Fachgebietes als CCO (Chief Communication Officer), dann gab es wie jeden Tag Kaffe satt und kunstvoll gestaltete Brötchen im Pausenraum. Um all so etwas kümmerte sich Carla Westerheide von der Kaufmannschaft zu Lübeck.

Später am Tage, nach einem Geschäftsessen im Mecces um die Ecke, spielten wir die zweite Runde des Planspiels. Meine Firma, die M.A.S.S. AG fuhr eine Strategie der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit und gute Gewinne ein.

Am Nachmittag lernten wir Dinge über Marketing.

Tag 3-Logbuch von BWL-Niggo: Wir von „forte“ machten heute leider aufgrund eines Rechenfehlers in der Finanzabteilung einen sechsstelligen Verlust, ohne dass es meine, des CEOs, Schuld war.

Jedoch lief unsere Unternehmensstrategie weiterhin recht gut und ich sah positiv gestimmt in die Zukunft.

Zudem besuchten wir Brüggen, wo uns Axel Schrader mit offenen Armen empfing und das Unternehmen vorstellte. Außerdem erhielten wir eine Führung durch die Müsliriegel-Produktion mit dem Produktionsleiter Kai.

Tag 4-Logbuch von Lucas Carsten Rohmeyer: Donnerstagmorgens erfuhren wir direkt die Ergebnisse des Vortages bzw. des vorangegangenen Geschäftsjahres.

Dabei stach meine Firma „Bluebass“ damit hervor, dass wir gewaltige Gewinne im Auslandsmarkt erzielen konnten.

Am späteren Nachmittag, nachdem wir die zwei letzten Spielrunden absolviert hatten, hörten wir vom Deutsche Bank-Filialleiter Frank Holzer einen äußerst gelungenen Vortrag über Aktien.

Tag 5- Hauptversammlung: An diesem Tag stellten wir unsere Unternehmen und Ergebnisse den Tutoren und Sponsoren des Projektes vor; Lennarts Firma konnte den beeindruckendsten Gewinn vorweisen, Morten dagegen trumpfte mit der höchsten Rendite auf. Lucas‘ Unternehmen wies die steilste Lernkurve auf, während Nico nach fünf Geschäftsjahren ein stabiles Nischenunternehmen führte.

Im Fazit bleibt zu sagen, dass diese Woche eine sehr anstrengende, aber auch überaus lehrreiche und interessante war. Viele der behandelten Themen hatte man in der Schule noch nicht tangiert, wodurch sie umso spannender wurden.

Zudem lernten wir viele nette und interessante Menschen kennen, wie Frederik Buthmann, Sören Wegener, Laura Haag oder Andreas Köpke, sowie Personen aus der Wirtschaft.

Im Nachhinein würden wir gerne weitere Wochen dort verbringen du empfehlen jeder*m Schüler*in, es ebenfalls auszuprobieren.

Unser Dank gilt: Katja Benkert, Volker Heinz, Nils Schaefer, Carla Westerheide, Axel Schrader sowie allen Tutoren, Sponsoren, Veranstaltern und Hünicke.

Mehr Infos zu WiWAG findet ihr hier:                                                     https://www.joachim-herz-stiftung.de/fileadmin/Redaktion/Projekte/Wirtschaft/playeconomy/WIWAG/wiwag_infobroschuere.pdf

Oder auf: https://www.joachim-herz-stiftung.de/was-wir-tun/wirtschaft-verstehen-gestalten/play-economy/wiwag/

 

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