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Oliver! Paul (8d) steht auf der Bühne!

1512400013790Alles ist ruhig, bis auf einen alten Mann in armen Kleidern. Noch mehr Nebel dringt auf die Bühne, der Mann streckt langsam seine Hand nach vorne. Sie zittert, seine Augen funkeln ängstlich, während er sagt: „Und was wird jetzt aus mir?“ Der Vorhang schließt sich, tosender Applaus für die Endszene des Musical „Oliver!“. Das war das Stück, auf das wir, die 8 d, uns seit den Herbstferien sowohl praktisch als auch theoretisch vorbereitet hatten. Am 1.12. war es dann endlich so weit: gegen 7 Uhr abends trafen wir uns am Großen Haus und freuten uns auf die 2 3/4 Stunden lange Aufführung. In dem Musical geht es um einen 11-jährigen Waisenjungen namens Oliver, der von seinem Waisenhaus wegläuft und in London auf Dodger, ein Mitglied einer Kinderdiebesbande, trifft und sich ihnen anschließt. Am meisten hat mir das Lied „As long as he needs me“ von Nancy, einem ehemaligen Mitglied der Bande, gefallen. Es haben auch viele Kinder mitgespielt, deswegen ist es umso trauriger, dass die Chöre des Johanneums nicht mitwirken durften.

Aber einzelne Schüler des Johanneums haben als Solisten mitgewirkt, unter anderem unser Klassenkamerad Paul Schiffner, der Dodger spielt. Wir haben ihn interviewt:

Wie bist du dazu gekommen im Theater mitzumachen?

Paul Schiffner: Also ich habe schon einmal ein Musical gemacht und dann habe ich in der Schule einen Aushang von Oliver! gesehen und dann bin ich zum Casting gegangen.

Wie fühlst du dich, kurz bevor du die Bühne betrittst?

Paul Schiffner: Am Anfang hatte ich schon leicht Lampenfieber, aber generell komme ich gut damit klar auf der Bühne zu stehen.

Wie war es sich in deine Rolle hinein zu versetzen?

Paul Schiffner: Ich finde Artful Dodger ist eine coole Rolle, was ich mag (lacht). Außerdem ist es nicht so schwierig sich in sie hinein zu versetzen.

War es schwer, die Rolle auswendig zu lernen?

Paul Schiffner: Also es war jetzt nicht so schwierig, das lag daran, dass es wirklich sehr sehr viele Proben gab. Und es macht sehr viel Spaß, ich empfehle euch, am 21. Dezember hinzugehen.

Rhea Pohla, 8d