Wer steckt eigentlich dahinter?

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Sie waren’s:

IMG_8610Wer diese Homepage regelmäßig liest, ist ihren Namen oft begegnet: Kara-Luna Nielsen und Leonard Björk sind Urgesteine der Presse-AG und haben über alle Facetten des Schullebens berichtet. Jetzt verlassen sie das Johanneum mit dem Abitur und hoffentlich vielen guten Erfahrungen. Wir haben nachgefragt:

Welches war Dein persönliches Highlight bei der Mitarbeit in der Presse-AG?

Kara: Für mich war es das Flüchtlingsprojekt. Als wir eine Seite für die LN gestalteten, fühlte sich die Arbeit wirklich wie die eines Reporters an. Und dann war es natürlich toll, dafür einen Preis zu gewinnen. Die Reise nach Frankfurt war ein besonderes Erlebnis!

Leo: Das ging mir genauso. Grundsätzlich ist es aber so, dass es immer ein besonders einprägsames Erlebnis ist, wenn man viel Arbeit in ein Projekt steckt und merkt, dass etwas Lohnendes dabei herauskommt.

Welchen Artikel hast Du mit Herzblut gelesen oder geschrieben?

Leo: Als Kara über die USA-Reise berichtete, konnte ich in Gedanken wirklich mitreisen, obwohl ich gar nicht dabei gewesen war. Das hat mich sehr berührt. Von mir selbst war es der Artikel über den Besuch von Daoud Nassar, der Friedensprojekte in palästinensischen Gebieten leitet, der mich am stärksten beschäftigt und geprägt hat.

Kara: Auch für mich war der Amerika-Artikel besonders. Wichtig war mir aber auch der Bericht über das 30-jährige Jubiläum des Musikvereins, weil mir erst bei der Arbeit bewusst wurde, wie wichtig diese Arbeit ist und wie sehr ich als Schülerin davon profitiert habe. Es war sehr schön, bei dem Fest dabei sein zu dürfen.

Wie wäre es mit einer Karriere bei den Lübecker Nachrichten?

Kara: Die Berichterstattung der LN sind nicht unbedingt mein Stil. Aber grundsätzlich bleibt es mein Traum, später einmal zu schreiben! Als Lehrerin und wo immer es sich ergibt.

Leo: Die LN sind bestimmt ein guter Ort, um Erfahrungen bei einer Zeitung zu sammeln. Auf lange Sicht möchte ich gern versuchen, international zu arbeiten.

Welche Botschaft gibst Du machfolgenden Generationen mit?

Leo: Wenn einen das weiße Blatt böse anguckt, sollte man nicht aufgeben, sondern sich eine Pause gönnen und es wieder versuchen! Das Großartige beim Berichten ist, dass man hinter die Kulissen schaut, Ereignisse intensiver miterlebt und sich als Teil des Geschehens fühlt.

Kara: Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass ich gar nicht so gut schreiben konnte wie andere. Aber wenn ich über die Jahre gucke und meine eigene Entwicklung sehe, dann freue ich mich, wie viel ich gelernt habe. Außerdem tut es total gut, mit anderen gemeinsam über das richtige Wort nachzudenken. Einfach ausprobieren!

Auch Vardan Petrosyan und Anna-Britt Nickel aus der Q2 danken wir für ihre Mitarbeit!

Alles Gute für Euch – und habt immer einen Bleistift dabei!  Eure Presse-AG

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