Beim Trauern nicht alleine sein

Auch wenn wir uns und unseren Lieben ein langes und gesundes Leben wünschen, so ist das – wie viele von uns schon schmerzlich erleben mussten – leider nicht immer so, wie wir es uns erhoffen. Aber was tun wir, wenn wir uns plötzlich in so einer schlimmen Situation wiederfinden? Was tun wir, wenn ein Großelternteil, ein Elternteil, ein Geschwisterkind sehr schwer erkrankt oder sogar stirbt? Auch der Tod eines geliebten Haustiers kann für uns sehr schmerzhaft sein. Es tut gut zu wissen, dass es dann Menschen innerhalb und außerhalb der Familie gibt, die uns unterstützen, helfen und beraten, die einen Teil des traurigen Wegs gemeinsam mit uns gehen und uns durch diese schwere Zeit begleiten und uns trösten.
Auf den Tod kann man sich nicht ganz und gar vorbereiten, aber man kann lernen, wie man mit seinem Freund oder seiner Freundin umgeht, wenn ein solche Fall eintritt, wie man als Klassenkamerad:in und natürlich als Lehrer:in eine Stütze für die Trauernden ist. Und man kann sich immer Hilfe holen, wenn man nicht weiter weiß.
Das Johanneum ist mit den Mitgliedern des Beratungsteams in der Arbeitsgruppe „JuKiTs“. Diese Abkürzung bedeutet „Jugendliche und Kinder in Trauer stärken“. Diese Arbeitsgruppe wurde initiiert durch die Palliativnetz Travebogen gGmbH und das Hospiz Ahrensburg e.V. Wir sind dabei, denn wir finden es wichtig, als Schule für die dazusein, die es durch eine schwere Erkrankung oder einen Todesfall besonders schwer haben.
Viele hilfreiche Adressen und Ansprechpartner:innen findet ihr in diesem PDF. Dieser Flyer ist ganz neu erschienen, und wir wünschen uns, dass ihr ihn nicht braucht. Wenn aber doch, bietet er euch viele Unterstützungsangebote. Und auch wir Beratungslehrer:innen stehen euch immer zur Verfügung: Wir lassen euch nicht allein, wenn ihr nicht weiterwisst.
Frederik Goossens