Tanzania’s Vibrant Youth

Am 27. Januar erhielt der Englischkurs von Frau Dahlke die Möglichkeit, in einem Gespräch mit einer jungen Frau namens Gloria aus Tansania, begleitet von Frau Böttger, mehr über die Jugend in diesem Land zu erfahren. Dieser Themenschwerpunkt wurde gewählt, da das durchschnittliche Alter in Tansania bei etwa 17,5 Jahren liegt – ein großer Unterschied zu Deutschland, wo das Durchschnittsalter ungefähr 45 Jahre beträgt.
Etwa 80% der rund 67 Millionen Einwohner leben in kleinen Dörfern auf dem Land, während nur 20% in größeren Städten wohnen. Aufgrund der vielen Stämme werden in Tansania bis heute etwa 120 verschiedene Sprachen gesprochen. Jeder Stamm hat seine eigene Sprache. Daher kommt es vor, dass Kinder Eltern aus unterschiedlichen Stämmen haben und bereits mit zwei Sprachen aufwachsen. Hinzu kommt die erste Amtssprache des Landes, Swahili, in der die Kinder in der Grundschule unterrichtet werden. Sobald sie auf eine weiterführende Schule wechseln, findet der Unterricht jedoch vollständig auf Englisch statt. Viele Schüler fallen durch, da sie diese Sprache zuvor kaum gelernt haben.
Zusätzlich müssen viele Jugendliche auf den Feldern arbeiten und ihre Familien unterstützen. Aufgrund der niedrigen Bildung, mangelnder Fachpraxis, einer schwachen Wirtschaftsleistung und einer korrupten Regierung geht es vielen Menschen im Land nicht gut. Aus diesem Grund ist die wachsende junge Bevölkerung Tansanias zunehmend unzufrieden und beginnt, sich dagegen zu wehren.
Ein wichtiger Aspekt des Gesprächs war die Bedeutung von Bildungsförderung sowie die Verbindung von Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern. Ein solcher globaler Austausch ermöglicht es, neue Kulturen und Menschen kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen.
Insgesamt war der Austausch sehr interessant, und man konnte viele neue Erkenntnisse gewinnen.

Daria Mecklenburg, Q1

In dem Englischkurs von Frau Vahlbruch-Glenk wurde dieser Workshop ebenfalls durchgeführt. Die Rückmeldungen waren sehr positiv:

It was very interesting to learn about life in Tanzania because you might have an idea but you don’t really know what it is like. Personally, I am always very afraid of stereotypes and that I have a wrong perspective on things so I am very grateful that I could learn so many new things.

Now I feel a lot more educated about the situation in Tanzania. The presentation was really eye-opening and I’d like to thank Gloria and everybody involved for making this possible!

Es war gut mehr über Tansania zu lernen von einer Person, die dort lebt und aufgewachsen ist und nicht einfach nur Fakten aus einem Buch. Mir war vorher nicht bewusst, dass es dort 120 Stämme und Sprachen gibt.

Was ich gelernt habe…  Politik ist autoritär, digitaler Verkauf ist nicht möglich, Sprachen sind unterschiedlich, Kolonialismus prägt immer noch die Politik.