Es geht aufwärts

Das Tal der Tränen ist — zumindest in der Aula — nun durchschritten. Sah es in den Herbstferien noch sehr nach Abbruch aus, so hat jetzt der Neuaufbau begonnen und erste Ergebnisse sind zu bewundern.

Schauen zunächst in die Aula. Da können wir sehen, dass in den Herbstferien der Boden aufgeschüttet wurde, insgesamt wurden elf LKW-Ladungen Sand verbaut. Der alte Klosterfußboden wurde zuvor, nach der Dokumentation durch die Archäolog:innen, ausgebaut und z.T. eingelagert. Die Steine werden später an einigen Stellen auf dem Schulhof wieder verbaut. Die Treppe zur Empore hat einen vollständigen Unterbau bekommen. In den Herbstferien noch ohne Anschluss waren die Heizungsrohre in die Feuerwache.

Im ersten und zweien Stock ist inzwischen alles ausgebaut: Strom- und Datenkabel, Heizung, Akustikplatten, Fußboden. So leer waren die Klassenräume zuletzt 1905. Auf jeder Etage ist ein Fenster als Zugang für die Handwerker:innen hergerichtet worden, damit niemand durch das Schulgebäude laufen muss. An einigen Stellen wurde die ursprüngliche Bemalung der Wände freigelegt, die als Vorbild für die neuen Räume dienen soll.

Geöffnet wurden auch die alten Lüftungskanäle, die wieder in Betrieb genommen werden sollen. In allen Klassenräumen sind schon die Zu- und Abluftöffnungen vorhanden und auch im Keller sind die Kanäle wieder geöffnet worden.

Auf dem Schulhof haben die Arbeiten für unsere neue Boulderwand begonnen.

Nach den Ferien sieht man den schnellen Baufortschritt. Die Boulderwand ist im Prinzip fertig und muss nur noch auf Spielsicherheit geprüft werden. Das neue Tor bei der Feuerwehrzufahrt (früher: Sportlertor) steht auch.

In der Aula sind Handwerker:innen aktuell dabei, den neuen Betonfußboden vorzubereiten. Dazu wurden große Metallgitter ausgelegt, über die am kommenden Wochenende der Beton gegossen wird. Die Metallgitter sind so groß, dass sie nur in Aula gebracht konnten, indem man die Feuertreppe im Torbogen vorübergehend abgebaut hat. Gut zu erkennen ist auch, dass die Heizungsrohre wieder angeschlossen sind, die Feuerwache wird also wieder warm.

Wo früher hinter dem Werkraum die Brennöfen standen, da ist jetzt alles vorbereitet für den Einbau des Fahrstuhl und für ein barrierefreies WC. Der Werkraum bekommt eine neue Tür für den Zugang zu den Lagerflächen im Keller.