Neu am Johanneum: Herr Rottländer
Seit dem 1. November 2025 ist Herr Rottländer als neuer Koordinator in der Schulleitung tätig. Er bringt viele Ideen und Erfahrungen mit – aus Hamburg, aber auch aus Boston. Sein Schwerpunkt wird die Entwicklung des eigenverantwortlichen Lernens sein. Hier erfahrt Ihr mehr über ihn.
Presse-AG: Welche Fächer unterrichten Sie und warum?
Herr Rottländer: Deutsch, Latein, Informatik. Die Reaktion der Leute ist dann meistens: „Was hat das miteinander zu tun?“ Aber ich bin einfach begeistert davon, so ein Grammatikfaible ist das. Die Klarheit von Regeln ist toll und es macht mir Spaß, diese Begeisterung für Sprache zu teilen.
Was ist ihr Lieblingssong?
Ich mag viele Songs, aber vor allem “ Walking in Memphis“. Das Klavierintro ist sehr gut.
Wie würden Sie sich mit drei Worten beschreiben?
Freundlich, fleißig, flexibel (das ist natürlich alles positiv).
Was ist ihr Lieblingsessen?
Lasagne und Gummibärchen! Wenn welche im Lehrerzimmer liegen, nehme ich mir die schon mal, da kann ich nicht an mich halten…
Welchen Film muss man unbedingt gesehen haben?
„Forest Gump“, ein Klassiker, und „Gran Torino“ und da ist so ein Film, ich glaube, der heißt „Das Leben ist schön“, der ist sehr traurig und melancholisch, aber auch wirklich schön.
Was würden Sie Ihrem jüngeren Ich sagen?
Probier mehr aus, sei es Sportarten oder Musik. Sei nicht so pflichtbewusst und benutze nicht so viel Gel und Haarspray, denn meine Haare sahen damals echt schlimm aus.
Was war das Verrückteste, das Ihnen je passiert ist/das Sie je gemacht haben?
Das Verrückteste war, in Guatemala überfallen zu werden von einer Straßengang, mit Pistolen und an der Wandstehen und so. Nachdem die unsere Portemonnaies genommen hatten, durften wir dann auch weitergehen und wir haben gar nicht gemerkt, dass die Polizei das schon mitbekommen hatte und uns jetzt hinterherfuhr. Als sie uns eingeholt hatten, bekamen wir auch unsere Portemonnaies wieder. Es war noch alles da, nur unser ganzes Bargeld war weg. Da glauben wir, dass die Polizei auch ihre Finger im Spiel hatte. Und dann war es eigentlich auch schon verrückt, dass meine Frau und ich, kurz bevor unser erstes Kind geboren wurde, einfach in die USA ausgewandert sind und das während der Corona-Pandemie!
Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Ich hab zwei Kinder, die sind 5 und 3 Jahre alt, mit ihnen gehe ich gerne schwimmen. Ich lese auch sehr gerne und ich mag es auch sehr, Eishockey zu gucken.
Was war Ihr erster Gedanke, als Sie vom Johanneum gehört haben?
Ich fand es echt eine Ehre, hier angenommen worden zu sein, da das Johanneum ja auch über Lübeck hinaus bekannt ist. Auch toll finde ich die Angebote für die Schülerschaft und die Musik-Klassen. Ich freue mich schon auf die ersten Konzerte.
Warum sind Sie Lehrer geworden?
Ich finde es eigentlich ganz schön, einen sinneshelfenden Beruf zu haben, bei dem man sein Wissen weitergeben kann. Wenn Schüler Feuer und Flamme für ein bestimmtes Thema sind, bereitet mir das auch immer Freude. Ich denke auch, dass der Untericht mit jungen Menschen mich selber jung hält 🙂
Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für Ihre Zeit am Johanneum!
Interview: Romy König und Charlotte Stüler, 7a, für die Presse-AG






