Holocaust Gedenktag 2026
»Ihr seid klüger, ihr habt gelernt, ihr wisst, was Menschlichkeit ist, was sich gehört, was wir sind. Dass Menschen, ganz egal, welcher Hautfarbe, welcher Religion, als Menschen respektiert werden müssen.« (Margot Friedländer)
Am 27. Januar, dem internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, erinnern wir an die Verbrechen des Nationalsozialismus und ihre Folgen. In allen Jahrgängen finden Aktionen und Projekte statt, die zum Nachdenken über Verantwortung, Erinnerung und Menschlichkeit anregen.
Der Blick in die Gegenwart zeigt, dass an allen Ecken der Nationalismus lauert und anti-demokratisches Denken Auftrieb hat. So ist es heute mehr denn je Aufgabe von Schule, die Bedeutung von Meinungsfreiheit, Vielfalt und kritischem Denken zu schützen und zu fördern.
»Erinnern allein reicht nicht! », mahnt Margot Friedländer und so erwächst aus diesem Tag die Aufforderung aktiv zu werden und sich jeglicher Form von Diskriminierung entschieden entgegenzustellen.
Die Jahrgänge beschäftigen sich mit diesen Themen:
5. Klassen Die Stolpersteine vor dem Johanneum
6. Klassen Projektstunde zu Judith Kerr – „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“
7. Klassen „Brundibár“ – Die Kinderoper in Theresienstadt
8. Klassen Besuch der Carlebach-Synagoge in der St. Annenstraße
9. Klassen Seminarmodul zum Thema „Menschenrechte“ im Willy-Brandt-Haus
10. Klassen Besuch des KZ-Neuengamme
E-Jahrgang Bericht vom Todesmarsch Hr. Gruber/Hr. Bonnin
Q1 + Q2 „Von Liebe, Hass und Scheiterhaufen – verbrannte Bücher und ihre Autoren“
Eine Lesung mit den Schaupieler:innen Rebecca Indermaur und Andreas Hutzel, Musik: Edgar Herzog, Konzept und Moderation: Lothar Tubbesing
Gefördert von der Dagmar Heidenreich & Inga Lohse-Stiftung
Eva-Maria Salomon und Frank Lübke






