Wenn Essen zum „Feind“ wird
Es ist wichtig, sich über Essstörungen im Klaren zu sein, weil sie meist unbewusst und im jungen Alter auftauchen können. Deswegen haben wir bei dem PiT-Workshop dieses Jahr etwas darüber gelernt.
Als erstes haben wir uns bei unserer Expertin vorgestellt und ein Spiel gespielt. Es lag ein Seil auf dem Boden und an dem einen Ende war „Ja“ und auf der anderen „Nein“. Das diente dazu, einen ersten Eindruck von unserem bisherigen Wissen zu bekommen und noch etwas darüber zu lernen. Anschließend wurden wichtige Fragen geklärt. Danach haben wir drei Filme über die verschiedenen Essstörungen geguckt und gelernt wie man sich Hilfe holen kann. Die drei größten Essstörungen sind:
– Magersucht (Anorexie)
– Binge-Eating
– Bulimie (Ess-Brech-Sucht)
Magersucht: Das Prinzip bei Magersucht ist, dass man aufhört, Essen zu sich zu nehmen. Es wird häufig durch zu viele soziale Medien ausgelöst und kann in Extremfällen zum Tod führen.
Binge-Eating: Wenn man unter Binge-Eating leidet, hat man sehr oft sogenannte Fressattacken. Das heißt, dass man oft plötzlich großen Heißhunger hat und so immer weiter zunimmt.
Bulimie: Bulimie ist so ähnlich wie Magersucht, allerdings isst die betroffene Person etwas, doch kurze Zeit später bekommt sie ein schlechtes Gewissen und bringt sich dazu, das Essen durch Erbrechen loszuwerden.
Vielen Dank an biff, eine Beratungsstelle für Mädchen und Frauen in Lübeck, die uns über dieses wichtige Thema aufgeklärt haben. Außerdem danken wir Frau Pisanzio, die den Tag organisiert hat.
Anna Kaiser, Florentine Pannier und Eva Teubert, alle 8c, für die Presse-AG
Beitragsbild: pixabay






