Johanneumstalk: Sommerfest und Sekundenglück

Frau Krimpenfort ist bei vielem mittendrin: Natürlich als Leiterin der Mittelstufe, aber auch bei den Referendar:innen, deren Ausbildung am Johanneum sie koordiniert und begleitet. Wir haben mit ihr über ihren Alltag am Johanneum gesprochen und sind froh, dass sie doch lieber Lehrerin und nicht Busfahrerin geworden ist.

Presse-AG: Wo ist Ihr Lieblingsplatz hier am Johanneum?

Frau Krimpenfort: In der Sonne.

​Wie läuft Ihr Tag hier so ab?

Ich bin eigentlich immer früh hier, auch wenn ich später Unterricht habe. Und dann gehe ich erstmal in mein Büro. Wenn ich Unterricht habe, gehe ich natürlich in die Stunden. Danach mache ich zum ersten Mal den Computer an und dann habe ich meistens doch einige Mails, bei denen es um ganz unterschiedliche organisatorische Sachen, so Mittelstufensachen, geht. Für den Unterricht und Korrekturen muss ich mich meistens dann abends nochmal an den Schreibtisch setzen.

Mit welchen Menschen arbeiten Sie am Johanneum hauptsächlich zusammen?

Na, mit euch, also mit den Schüler:innen! Mit der Leitungsrunde, da sind wir untereinander auch ganz gut befreundet. Machen auch manchmal so private Sachen, das ist eigentlich immer sehr schön. Und mit einigen Kolleg:innen, aber es ist tatsächlich so, dass ich manche super wenig sehe, mit denen ich sonst total intensiv etwas gemacht habe, und jetzt eigentlich eher nur noch über Mailverkehr zusammenarbeite.

Was ist Ihre genaue Aufgabe am Johanneum?

Ich habe zwei große Aufgaben als Mittelstufenleitung. Da ist einmal die Orga für neue Kinder, für die alten und die neuen Klassen, wie ihr das ja auch kennt. Für die Aufnahme von anderen Kindern, von anderen Schulen oder auch Abwicklung, wenn Kinder wegziehen oder unsere Schule verlassen wollen. Und dann gibt es noch ganz viele pädagogische Maßnahmen: Was machen wir, wenn ein Kind Hilfe braucht, wenn ein Kind krank geworden ist, wenn ein Kind nicht zur Schule kommen kann, wenn ein Kind in die Klinik geht? Wenn untereinander Konflikte sind zwischen den Kindern, wenn es manchmal Konflikte gibt zwischen Eltern und Lehrkräften oder Lehrkräften und Schüler:innen? Da bin ich häufig beteiligt.

Was mögen Sie an Ihrem Beruf?

Ich mach das so gerne mit den Menschen. Also ich treffe euch, die Schüler:innen, total gern. Ich freue mich wirklich jeden Morgen darüber, hierher zu kommen. Und es macht mir tatsächlich auch Spaß zu unterrichten, weil ich meine Fächer mag.

Welche ist Ihre Lieblingsjahreszeit am Johanneum?

Sommer.

Was war das Schönste, das Sie am Johanneum erlebt haben?

(Lacht) Das ist eine gute Frage. Es gibt viele schöne Sachen, aber ich mag total gerne die Schulfeste. Oder wahlweise, da seid ihr dann nicht dabei, wenn wir Kolleg:innen verabschieden. Wir treffen uns immer am letzten Abend vor den Zeugnissen hier mit den ganzen Kollegen und machen hier so ein Lehrerfest. Und das ist eigentlich immer sehr lustig, bis zum Tanzen hin.

Jetzt haben wir noch ein paar Entweder-Oder-Fragen:

Herzhaft oder süß?“

Süß.

Frühaufsteher oder Langschläfer?

Langschläfer.

Nutella mit oder ohne Butter?

Ganz viel Butter.

Hund oder Katze?

Katze.

Meer oder Wald?

Meer.

Und Bungee-Jumping oder Strickkurs?

Bungee-Jumping.

Welcher Song beschreibt Sie am besten?

 „Sekundenglück“ von Grönemeyer.

Was war Ihr Kindheitstraum?

Als ich richtig jung war, wollte ich Busfahrerin werden, weil ich dachte, es ist so aufregend, dass man so viele Stationen hat. (lacht) Und später wollte ich total gerne in den Bergen wohnen.

Was ist Ihr Motto?

Es ist noch immer gut gegangen.

Wen sollten wir Ihrer Meinung nach als nächstes interviewen? Und warum?

Weiß gar nicht, wen ihr alle schon auf dem Zettel habt.

Also wir haben bisher Herrn Dr. Janneck…

Den hattet ihr schon, stimmt. Ja, dann braucht ihr unbedingt natürlich noch Herrn Maetzel. Der hat total viel zu erzählen. Allein schon, was der alles an Fächern hat und was der weiß, der ist ja eine totale Wundertüte.

Okay, ich glaube, das war’s dann auch schon. Danke.

Oh, danke für eure Zeit.

Kira Jessen und Romy König, 8a, für die Presse-AG