Von Disco-Kugeln und Gefängniszellen

Die Semperoper, der Zwinger, die Frauenkirche. All dies sind Sehenswürdigkeiten, die wir auf unserer Klassenfahrt nach Dresden gesehen und zum Teil auch besucht haben.

Am Montag den 21.09. ging es los. Wir haben uns morgens am Bahnhof getroffen und sind dann 9 Stunden mit den Regionalverkehr nach Dresden gefahren. Als wir nach unserer langen Anreise in Dresden ankamen, waren wir sehr froh, dass wir nur einen kurzen Weg zum Hotel hatten. Das Hotel war sehr schön und modern gestaltet. Eines unserer Highlights dort, waren definitiv die Disco-Kugeln in unseren Zimmern.

Am Dienstag hatten wir dann nach dem Frühstück im Hotel eine kleine eigene Fotoralley / Fotochallenge bei der wir eine Liste von zwölf Sehenswürdigkeiten bekamen und jede Gruppe mindestens fünf dieser Spots fotografieren musste. Eine Herausforderung war dabei, dass alle Gruppenmitglieder auf jedem Foto zu sehen sein sollten. Um 11:00 Uhr ging es dann für uns in eine Ausstellung im Zwinger, die mathematische und physikalische Ausstellung. In dieser haben wir viele imposante Geräte, wie zum Beispiel Uhren verschiedener Art die alle handgemacht waren, und verschiedene Globen, wie einen Globus vom Mond oder einen Globus der Erde, gesehen haben. An diesem Abend besuchten wir das städtische Rundkino und schauten den Film „Spiderman A brand new day“. Als wir danach zurück ins Hotel kamen, waren wir alle sehr müde von den vielen Aktivitäten, sodass wir direkt in unseren Zimmern schlafen gegangen sind.

Zur Mitte der Woche besuchten wir das Hygiene-Museum. Dieser Ausflug war in zwei Teile aufgeteilt. 1. Zwei Ausstellungen, eine zum Thema psychische Gesundheit und Erkrankungen, die andere handelte von dem menschlichen Körper allgemein und 2. einem Laborbesuch, bei dem wir den Zuckergehalt in verschiedenen Colasorten bestimmen durften. Nach diesem spannenden Aufenthalt hatten wir Freizeit, bis wir uns abends getroffen haben, um in dem außergewöhnlichen Achterbahn-Restaurant essen zu gehen.

Am Donnerstag war dann unser erster Tag mit schlechtem Wetter. Ausgerechnet an diesem Tag wanderten wir einen matschigen und rutschigen Waldweg hoch, um auf die Festung Königsstein zu gelangen. Dort bekamen wir eine Führung von der Mitarbeiterin Johanna. Sie führte uns durch die tiefen Gänge der Festung bis in die alten Gefängniszellen, wo sie uns dann die Geschichte ihres berühmtesten Gefangenen Friedrich-Wilhelm Menzel erzählte. Nach dieser einstündigen Tour hatten wir dann Freizeit auf der Festung, in der wir uns wärmen und essen konnten. Als wir uns dann wieder trafen, um von der Festung herunterzulaufen, schafften wir es, Herrn Fromme zu überreden, den Seniorenweg nach unten zu nehmen, um nicht so eine große Gefahr zu haben auszurutschen. An diesem Abend waren wir dann alle einfach glücklich, wieder im Hotel zu sein und das Einzige, was wir dann noch unternommen haben, war, dass wir uns einen Vorrat an Essen für die Rückfahrt gekauft haben und dann abends noch Abendbrot gegessen haben.

Am Freitag mussten wir früh aufstehen um unsere Koffer zu packen, Frühstück zu essen und uns vom Hotel zu verabschieden, bevor wir zum Bahnhof gegangen sind um dort dann wieder mit dem Zug nach Lübeck gefahren sind.Zurückblickend ist es schwer zu sagen, dass nur eine Aktivität einem gefallen hat, weil die Klassenfahrt im Ganzen ein Erlebnis war, das wir nicht so schnell vergessen werden. Herzlichen Dank an Frau Paraknewitz und Herrn Fromme!

Carla Richter und Lia Rönnebeck, 10c