In 80 Kilometern auf Klassenfahrt

Die 5c: Wir sind eine Klasse!

Was haben die Pat:innen für uns gemacht?

32 Kilometer bei strömendem Regen! Aber sie waren für uns da, egal, wie viele Pannen Pablo hatte, egal, wie viele Autos Engin crashte, sie waren für uns da. Sie bespaßten uns mit vielen „Imposter“-Runden und spielten mit uns „Wer bin ich?“. Während wir in Karls Erdbeerhof eine Pause machten, planten sie schon weitere Aktivitäten für uns. Und dann waren wir da! Doch anstatt sich auszuruhen, halfen sie uns allen beim Beziehen der Betten und brachten uns Volleyball bei, abends dann spielten sie im Wald mit uns „20 runter“. Am nächsten Morgen weckten sie uns mit schöner Musik und veranstalteten einen Ordentlichkeits-Wettbewerb. Im Kletterpark halfen sie und, Ängste zu überwinden und am zweiten Abend hatten wir ein tolles Programm mit Zaubershow, Escape-Room, Schnitzeljagd, Tanzshow und epischem „Capture the Flag“! Auch noch auf dem Rückweg motivierten sie uns und spielten mit uns viele Spiele! Danke an Maite, Carla, Engin und Pablo!

Peer, Gregor, Kolja, Lukas

Wie ist es, im Regen Fahrrad zu fahren?

Als wir zur Klassenfahrt aufbrachen, schauerte es. Mit den Fahrrädern fuhren wir erst einmal bis zur Katharinenwiese, wo wir die erste Pause einlegten, spielten und Herr Korte in Polizeiuniform mit Süßigkeiten vorbeikam. Von da aus ging es zum Herrentunnel, wo wir drei Busfahrten brauchten, bis alle vollzählig auf der anderen Seite waren. Die zweite große Pause hielten wir bei Karls Erlebnishof. Dort aßen wir Eis und tobten und trockneten. Viele von uns tranken noch heiße Schokolade. Danach wurde es trockener und selbst eine kleine Fahrradpanne konnte uns nicht aufhalten, bis wir nach 32 Kilometern ankamen.

Mathilda

Wer fängt die Flagge?

Dies entschied sich am ersten Abend auf unserer wunderbaren Klassenfahrt. Nach einem leckeren Abendessen gingen wir mit unseren Pat:innen und einer Musikbox auf den Waldspielplatz direkt neben unserer Jugendherberge. Dort fingen wir direkt an mit „Capture the Flag“. Ein spannendes Spiel, bei dem man die Flagge vom gegnerischen Team finden und in sein eigenes Spielfeld bringen muss. Doch der Abend war noch nicht vorbei: Als die Sonne langsam unterging, spielten wir bei lauter Musik „20 runter“. Dieses Spiel ist eine abgewandelte Version von dem typischen Versteckspiel. Dieser Abend stärkte unsere Klassengemeinschaft sehr, da wir alle gemeinsam viel Spaß hatten. Zum krönenden Abschluss sagen wir noch ein Lied mit Gitarre. Diese Abendstunden bleiben uns in Erinnerung und verfestigten sich, als wir alle glücklich und erschöpft in unsere Betten fielen!

Ellen, Minna und Hannah

Die Welt in den Bäumen

Egal, ob in zwei, zehn oder fünfzehn Metern Höhe, fast alle haben sich überwunden, als wir im Hochseilgarten Scharbeutz waren. Es war ein tolles Gefühl, einfach in der Luft zu schweben, wenn man mit einer der Seilbahnen fuhr, und man hat etwas geschafft, das man sich niemals zugetraut hätte. Uns allen hat es viel Spaß gemacht, unterschiedliche Routen auszuprobieren! Wenn man nach unten sah, wurde einem schwindlig, und über einem wölbte sich ein riesiges Blätterdach. Für manche war es schwer, sich umzuhaken, aber es gab immer wieder praktische Hilfsmittel. Als man dachte, dass es nicht mehr weiterging, hat einem jemand einen tollen Tipp gegeben. Das war ein sehr schöner Tag!

Leni, Lilly, Charlotte, Laura, Luise, Ella

Wie hatten wir Spaß?

Am zweiten Abend hat man noch einmal gemerkt, was wir für eine tolle Klasse sind! Es hat richtig Spaß gemacht! Folgende Aktivitäten begleiteten uns:

Schnitzeljagd: Merle, Leni, Minna, Luise, Ellen, Laura, Lilly und Ella haben eine Schnitzeljagd vorbereitet. Zuerst sollten wir die Fahrradkörbe von den ganzen Kindern zählen. Danach gingen wir zu einer kleinen Brücke. Da sollte Frau Christiansen ein Foto von uns machen. Sie hatte in der Handy-Hülle den nächsten Hinweis. Wir sollten alle zu Engins und Pablos Zimmer gehen. Dort war die Schnitzeljagd auch schon zu Ende, und der Schatz war eine Box voller Naschi.

Capture the Flag: Vier Jungs aus der Klasse haben eine abgewandelte Version des Spiels vorbereitet. Bei diesem Spiel ging es darum, dass vier Teams sich gegenseitig die Flagge klauen. Wer in einem anderen Feld entdeckt wurde, wurde getickt und musste zurück in sein Feld. Die Paten spielten auch mit und spielten dazu wieder laute Musik ab. Und alle haben sich gefreut, ein Teil von so einer netten, tollen Klasse zu sein!

Merle, Bentje, Karla

Einige Leute kennen vielleicht Escape-Rooms. Aber wie ist es, sie selbst zu planen? Soll man vielleicht einen Schlüssel verstecken oder eine ganz neue Sprache erfinden oder mit UV-Licht geheime Zeichen entdecken? Genau das haben vier Kinder aus der 5c selbst gemacht. Doch auch ein klemmendes Schloss konnte den Rest der Klasse nicht davon abhalten, den Escape-Room zu lösen.

Wir hatten sehr viel Spaß dabei, den Escape-Room vorzubereiten. Vielleicht interessiert es Euch auch, wie man so etwas macht? Meldet Euch bei

Justus, Johann, Rufus, Niilo

Karla, Hannah, Bentje, Mathilda und Charlotte haben sich zusammen mit Carla und Maite eine Akrobatik-Show ausgedacht. Mit dem Lied „Stateside + Zara Larsson“ fing es an. Auf einmal aber erstarrten alle…und es ertönte das Lied „Billie Jean“ von Michael Jackson. Jede Person der Gruppe wurde in einem Halbkreis durch Geschnipse angefeuert und machte ein Kunststück zu zweit oder auch alleine. Am Ende verbeugten sich die Artistinnen und ein Applaus, der nicht zu überhören war, prasselte auf sie ein. Ein tolles Geschenk für die Gruppe!

Bentje, Merle, Karla

Karten wurden verschwinden gelassen und Geld wurde wie von Zauberhand gedruckt. Dies waren Kunststücke von Pablo und Engin, die das Zaubern beherrschen. Sie waren aber nicht nur die Zauberer des Abends, sondern noch viel mehr: die nettesten Paten und mit Maite und Carla die besten, die man sich vorstellen kann! Ein wichtiger Helfer war der „Kleine Rote Hai“, mit dem Engin so manchen Zaubertrick meisterte. Auch Pablo ließ das Publikum ruhig werden, bekam aber immer lauteren Applaus. Selbst wir durften Teil der Zaubershow sein. Immer mal wieder mussten wir Karten oder anderes ziehen und die Jungs errieten magisch immer wieder, was wir gezogen hatten. So wurde der Abend unvergesslich schön!

Henri, Thorin, Lino, Jonte

Die 5b: Gegen Regen hilft nur gute Laune (und heiße Schokolade)

Tag 1

Um 9:00 Uhr trafen wir uns alle vor der Schule. Heftig prasselte der Regen auf uns hinab. Trotzdem waren eigentlich alle gut gelaunt und um 9:10 Uhr fuhren wir los.

Schon gleich am Anfang mussten wir einen kleinen Halt machen, da eine Kette rausgesprungen war, danach ist dann noch die Klappbrücke hochgeklappt, und wir mussten noch mal anhalten. Doch nach ein paar Minuten waren wir wieder unterwegs in Richtung IKEA. Dort machten wir eine Pause, um etwas abzutrocknen und uns aufzuwärmen. Eine halbe Stunde später haben wir von Herrn Paustian und Frau Heuermann-Schloßer jeder einen leckeren Hotdog ausgegeben bekommen. Warm und gestärkt fuhren wir in fünf kleinen Gruppen weiter. Um uns nicht in die Quere zu kommen, sind wir immer mit 2 Minuten Abstand gefahren. Als wir beim vereinbarten Treffpunkt waren, dachten wir, wir wären wieder komplett. Doch als wir gerade im Regen weiterfahren wollten, merkten wir, dass eine Gruppe fehlte. Über Walkie-Talkies kamen wir mit der verlorenen Gruppe in Verbindung. Sie meinten, sie wären in Ratekau. Herr Paustian sagte dann zu ihnen, dass sie in die ganz falsche Richtung gefahren sind, und fuhr los suchen, während der Rest mit Frau Heuermann-Schloßer zu Karls Erdbeerhof weitergefahren ist. Dort im Tobeland haben wir uns alle ausgetobt und später ist die verlorene Gruppe mit Herrn Paustian wieder zu uns gestoßen. Nach zwei Stunden Spielzeit bekamen alle noch eine leckere heiße Schokolade – mmh.

In einer ganzen Kolonne konnten wir dann zu unserem nächsten Stopp fahren: Scharbeutz. Eine halbe Stunde hatten wir Zeit, das Klettergerüst zu erklimmen und das Schachfeld zu erobern.

Nach einer feuchten Pause ging es weiter, doch kurz bevor wir am Ziel waren, gab es einen Totalschaden! Das Fahrrad von einem Kind hatte den Geist aufgegeben, es wurde angeschlossen, und das Kind durfte sich hinten auf Frau Heuermann-Schloßers Lastenrad setzen. In wenigen Minuten waren wir nun bei der Jugendherberge. Es war schon ungefähr 16:00 Uhr. Dort angekommen haben wir unsere Zimmer bezogen. Sie waren sehr gemütlich, alle Jungszimmer hatten eine Terrasse und die Mädchenzimmer hatten einen Balkon. Außerdem gab es eine große Wiese, zwei Spielplätze, ein Fußballplatz und einen Gemeinschaftsraum mit vielen Spielen, außerdem Tischtennisplatten und Tischkicker. Wir haben alles ausprobiert. Abends um 18.00 Uhr gab es Abendessen: Reis mit Soße. Das war sehr lecker und nach einer Schlafanzugparty mit Werwolf-Spiel hörte man um 22:00 Uhr überall nur noch ein leises Flüstern über den aufregenden Tag…

Tag 2

Wie vorhergesagt hat es am Morgen geregnet und wir wurden von den Paten aus dem Schlaf gerissen, was wir natürlich nicht so toll fanden! Kurz darauf haben wir gefrühstückt. Es war sehr vielfältig mit Eiern, Brötchen, Müsli und vielen verschiedenen Aufstrichen. Nach dem Frühstück sind wir aufgebrochen, um in die Stadt zu gehen. Mit den zehn Euro, die wir mitnehmen durften, konnten wir sehr schöne Sachen für unsere Familien kaufen. Das abschließende Mittagessen war sehr vorzüglich. Es gab die Möglichkeit, vegetarisch zu essen, aber natürlich auch die Möglichkeit, Fleisch zu essen. Nach dem Mittagessen haben wir Bekanntschaft mit dem Kletterpark gemacht. Es war wirklich sehr schön und alle hatten viel Spaß. Am Abend hatten wir die Möglichkeit, Fußball zu spielen. Als letztes standen Abendessen und ein Wikingerschachturnier in Zimmergruppen auf dem Plan und nach einer erfrischenden Brotzeit war man bereit für die letzte Nacht in der Jugend- und Bildungsstätte Klingenberg.

Tag 3

Nachdem die Paten uns mal wieder mit Musik geweckt hatten, haben wir schnell unsere Sachen gepackt und dann sind wir zum Frühstück gelaufen. Als die Eltern ankamen, um unser Gepäck abzuholen, haben wir nur noch einen kleinen Regenschauer abgewartet und sind dann losgefahren. Der erste Stopp war wieder bei IKEA, da haben wir ein bisschen Pause gemacht und unser letztes Geld ausgegeben, dann ging es weiter.

An der Hubbrücke mussten wir schon wieder lange warten, weil sie hochgeklappt war – so ein Pech… Andererseits haben wir dort lustigerweise die Parallelklasse getroffen und sind alle zusammen weitergefahren.

Als wir schließlich an der Schule angekommen sind, durften wir alleine oder mit den Eltern nach Hause radeln. Gut, dass danach noch das lange Himmelfahrtswochenende kam, denn wir waren wirklich geschafft von dem vielen Fahrradfahren…

Die 5b