Von Edelmetall bis Robotik: Ein Blick hinter die Kulissen der Possehl Group
Den Namen Possehl haben viele von uns sicher schon einmal gehört, denn die Possehl-Stiftung ist in Lübeck allgegenwärtig. Seit 1919 hat sie ihren Sitz in der Beckergrube in der Lübecker Altstadt, genau wie der bereits 1847 gegründete Konzern L. Possehl & Co. mbH. Die Stiftung fördert „alles Gute und Schöne” in Lübeck: dazu gehören das Stadtbild und seine Anlagen, gemeinnützige Einrichtungen, die Jugend, Kunst und Wissenschaft sowie die Unterstützung von Menschen in sozialer Not. Darüber hinaus prägt sie das kulturelle Leben der Stadt maßgeblich mit. So war die Possehl-Stiftung beispielsweise an der Förderung des HanseKulturFestivals in Lübeck am vergangenen Wochenende beteiligt.
Wir als Wirtschafts-AG hatten am Montag, dem 8. Juni 2026, die großartige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen von Possehl zu werfen und haben dabei herausgefunden, dass sich die Stiftung aus den Erträgen der Possehl-Gruppe finanziert. Die Possehl-Gruppe umfasst aktuell zehn operativ eigenständige Geschäftsbereiche mit mehr als 200 Unternehmen weltweit. Mit mehr als 13.000 Mitarbeitenden in über 30 Ländern ist sie damit sogar fast genauso groß wie Dräger.
Nach einer Vorstellung aller zehn Geschäftsbereiche, zu denen unter anderem Reinigungstechnik, Drucktechnik, Edelmetall, Bauleistungen und digitale Lösungen zählen, haben wir noch einen konkreten (und vor allem lustigen) Einblick in den digitalen Bereich bekommen. Dort haben wir Charl-E und Snoop-E kennengelernt: einen humanoiden Roboter und einen hundeähnlichen Roboter, die über eine App gesteuert werden können. Neben Händeschütteln (Charl-E) und Salto-Schlagen (Snoop-E) sollen die beiden uns in der Zukunft im Alltag und im Beruf unterstützen, etwa beim Aufstellen von Hütchen zur Baustellensicherung oder als Wachhund.
Insgesamt war es ein beeindruckender und lehrreicher Besuch, der uns gezeigt hat, wie wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung Hand in Hand gehen können. Wir bedanken uns herzlich bei Marcus Both und seinen beiden Kollegen, die uns diesen wunderbaren Einblick ermöglicht haben!
Katja Benkert und Franziska Paraknewitz









