Die 6. Klassen machen Theater: ein Fest!

Ein  Bär fraß den Zauberlehrling,… oder nein, das war doch anders, waren das nicht zwei verschiedene Stücke? Bei der diesjährigen Theaternacht der 6. Klassen am 4. Juni konnte man fünf Stücke der Schüler:innen genießen, in denen zum Beispiel solche Inhalte vorgeführt wurden, denn von Roald Dahl bis Goethe war alles dabei. Die Schüler und Schülerinnen bereiteten sich schon das ganze letzte Halbjahr mit den jeweiligen DSP-Lehrkräften auf diesen Abend vor. Da die Aula gesperrt ist und die Turnhalle zu klein, bot sich das Kolosseum als Bühne an. Dadurch durften wir auf einer wirklich großen Bühne stehen, das war ein tolles Gefühl!

6a

Stellt euch einmal vor, ihr seid ein grausamer Bär, vor  dem alle Angst haben…. aber ihr wärt viel lieber ein bewunderter Förster, ach und bald ist auch noch der Försterball, furchtbares Leben, nicht wahr? Diese wunderbar ausgespielte Situation zeigte uns zum krönenden Abschluss die 6a mit Frau Sandkühler-Jensen.

6b

Was machst du eigentlich, wenn du dich langweilst? Fußball spielen? Oder spazieren gehen? Dies war der verblüffende Einstieg in das Stück „Besen, Besen“ der 6b mit Frau Jensen. Wir fanden das Stück sehr beeindruckend, weil es eine ganz neue Fassung der berühmten Ballade „Der Zauberlehrling“ war. Es war schon cool, wie viel synchron stattfand, und die Mülltüten waren ganz besondere Requisiten. Auch die Licht- und Toneffekte waren toll! Der Tanz und die immer wiederkehrenden Besen waren auch sehr lustig. Insgesamt hat uns das Stück sehr gut gefallen!

6c

„Lammkeule“ – dieses Stück mit Roald Dahls feinem Humor durfte natürlich auch nicht fehlen und wurde mit vollem Erfolg von der 6c mit Frau Maack auf die Bühne gebracht:

Die im sechsten Monat schwangere Frau Mary wartet an einem ganz gewöhnlichen Abend auf ihren Mann Patrick, der als Polizist arbeitet. Doch als dieser nach Hause kommt, ist sie furchtbar genervt von ihm. Daraufhin holt Mary eine gefrorene Lammkeule und erschlägt ihren Mann. Doch kurz darauf ahnt sie, was mit ihr passieren würde. Daraufhin versucht sie, alles bestmöglich zu vertuschen, indem sie sich ein Alibi verschaffte. Anschließend ruft sie die Polizei an und tut völlig verzweifelt. Als die Polizei kurz darauf eintrifft und das Haus nach der Tatwaffe durchsucht, steht Mary in der Küche und bereitet die Lammkeule vor. Nach einer langen Suche bekommen die Polizisten Hunger und Mary gibt ihnen die Lammkeule zu mAbendessen, somit ist die Tatwaffe vernichtet!

Das Stück war total spannend und gleichzeitig sehr lustig!

6d

Ganz viele rote Johanneumspullis konnte man bei diesem Stück auf der Bühne sehen. Dieses Theatherstück unterschied sich dadurch von den anderen Stücken, indem sie sich dieses selbst mit Frau Knaipp ausgedacht hatten und uns zeigten, was wirklich cool ist. Denn hier ging es um viele Situtionen, in denen sich Kinder auf dem Schulhof erst schlecht und danach nett und hilfsbereit verhalten haben. Es gab Stories, in denen zum Beispiel Mitschüler einen anderen Mitschüler gemobbt haben und andere es richtig gemacht haben und dann gesagt haben: „Das ist cool! “ Wir hätten nicht gedacht, was man mit unseren Schulpullis alles machen kann!

6e

,,Aye, aye, Käpten“, riefen die Matrosen, in diesem Fall die Schüler:innen der 6e. Die Klasse spielte unter der Leitung von Herrn Pfefferkorn das Stück Ahab, welches an das bekannte Buch Moby Dick anlehnt. In diesem Theaterstück geht es um den Käpten Ahab, der seiner Mannschaft befiehlt, den weißen Wal Moby Dick aus Rache zu erlegen. Zuvor hatte dieser Wal ihm nämlich das Bein ausgerissen. Die Klasse brachte die Geschichte sehr spannend auf die Bühne und auch in die Zuschauerreihen. Anders als die anderen Klassen spielten die Schüler:innen nicht nur auf der Bühne, sondern auch auf den Gängen, zwischen den Sitzreihen.

Wir fanden das Theaterfest richtig toll! Herzlichen Dank an Herrn Nissen, dass wir im Kolosseum sein durften, und an unsere DSP-Lehrkräfte!

Marlene Anders, Selma Frahnow, Käthe Hirschfeld, Finja Kahl, Finja Petit und Carlotta Wortmann aus dem 6. Jahrgang für die Presse-AG

Fotos: Inken Christiansen