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img_5236Johanneer erringen Erfolge bei der Mathematik-Olympiade

„Es ist unglaublich, wie unwissend die studirende Jugend auf Universitäten kommt, wenn ich nur 10 Minuten rechne oder geometrisire, so schläft 1/4 derselben sanfft ein“, beschwerte sich Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799), der nicht nur für seine Aphorismen bekannt ist, sondern auch als erster deutscher Professor für Experimentalphysik.

35 Schülerinnen und 54 Lübecker Schüler haben es hingegen geschafft, bei der Stadtrunde der 56. Mathematik-Olympiade, die in der Aula des Johanneums geschrieben wurde, drei bis vier Stunden lang konzentriert zu rechnen, zu knobeln und mathematische Beweise zu führen.

Für die zehn Johanneer, die sich für die Teilnahme qualifiziert hatten, führte dieser „Heimatvorteil“ zu hervorragenden Ergebnissen: Paul Marquardt, Lilli Kollmeyer, Ferdinand Hübner und Chiara Paulsen qualifizierten sich für die Landesrunde. Mit drei von sechs erlangten ersten Preisen war das Johanneum ganz vorn dabei und konnte den Pokal für die erfolgreichste Schule gelassen dem Katharineum überlassen.

Für img_5234Chiara Paulsen öffnen sich weite Horizonte: Sie erhielt bei der feierlichen Preisverleihung am 11. November im Audimax der Universität einen Sonderpreis für die brillanteste Aufgabenlösung und hat Chancen, sich für die Internationale Mathematik-Olympiade zu qualifizieren. Dann könnte sie gemeinsam mit Professor Dr. Jürgen Prestin, der nicht nur das Lübecker Institut für Mathematik leitet, sondern auch Bundesvorsitzender des Mathematik-Olympiaden e.V. ist, nach Rio de Janeiro reisen.

 

 

Über die Erfolge freuen sich:

Neele Blunk (5)img_5232

Paul Marquardt (5)

Julius Turzynski (5)

Lilli Kollmeyer (6)

Neele Hansen (7)

Ferdinand Hübner (7)

Rhea Pohla (7)

Anna Weigand (8)

Jakob Heikamp (9)

Chiara Paulsen (11)

Daniel Rolfes, der die Mathematik-Olympiade am Johanneum organisiert, und Dr. Michael Janneck

 

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