Neu am Johanneum: Herr Blaise
Presse-AG: Wie heißen Sie?
Jean-Christoph Blaise
Woher kommen Sie?
Also, ich komme aus Frankreich, es ist ein sehr schönes Land, aber nach dem Abitur bin ich sehr schnell aus Frankreich ausgereist. Dann habe ich ein bisschen in Deutschland gelebt, dann in Schottland, in Israel.
Und jetzt leben Sie in Deutschland?
Ja, jetzt wohne ich in Lübeck, weil meine Frau hier Arbeit gefunden hat.
Haben Sie Kinder?
Ja, ich habe ein kleines Kind.
Was fasziniert Sie daran, Lehrer zu sein?
Ich glaube, als Lehrer hat man die Möglichkeiten, Sachen zu ändern. Und mein Traum war es immer, andere Leute zu inspirieren. Meine zwei Fächer sind Französisch und Englisch. Ich möchte meinen Schüler:innen die Werkzeuge übermitteln, damit sie später so wie ich reisen können und die Welt entdecken.
Wie bekommen Sie Ihre Klassen ruhig?
Ich hab keinen Trick, das kommt immer auf die Situation und die Klasse an.
Welcher Song beschreibt Ihre Persönlichkeit am besten?
„Don’t stop me now“ von Queen, weil der sehr motivierend ist.
Wen haben Sie als erstes getroffen, als Sie neu an das Johanneum gekommen sind?
Den Schulleiter – und die erste Person, mit der ich richtig Kontakt hatte, war Herr Rubilar.
Haben Sie ein Lieblingsbuch?
Ja, ein französisches
Was ist ihr Lieblingsessen?
Burger
Was sind Ihre Hobbies?
Ich mache gerne Sport und spiele Gitarre.
Jetzt stellen wir Ihnen noch ein paar Entweder-Oder-Fragen: Sommer oder Winter?
Ganz klar Sommer.
Frühling oder Herbst?
Das ist schwer, aber weil ich so viele Allergien habe, würde ich sagen: Herbst.
Berge oder Meer?
Ich glaube, Meer. Da, wo ich herkomme, also aus Süd-Frankreich, hat man beides. Man kann wandern und am Ende ist man am Meer.
Hund oder Katze?
Hund, ich mag aber alle Tiere (außer Moskitos).
Mathe oder Deutsch?
Tatsächlich Deutsch, also eigentlich natürlich Französisch.
Musik oder Kunst?
Eher Musik.
Deutschland oder Frankreich?
Frankreich natürlich!
Und jetzt kommt die letzte Frage: Was ist ihr Motto?
,, Tout le monde savait que c’était impossible. Un ignare ne le savait pas: il l’a fait.“ Das ist Französisch und bedeutet übersetzt: ,, Alle wussten, dass es unmöglich war. Ein Unwissender wusste es nicht – und tat es.“ Dieses Zitat ist von Marcel Pagnol aus 1967.
Das klingt gut, dankeschön für dieses wunderbare Interview, es hat uns viel Spaß gemacht!
Gerne, es hat mir auch Spaß gemacht!
Finja Kahl und Käthe Hirschfeld, beide 7d, für die Presse AG






