Gesunde Schule

Das Lernen am Gymnasium fordert die meisten SchülerInnen erheblich. Uns ist es wichtig, dabei die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen nicht aus dem Auge zu verlieren und die Achtsamkeit im Umgang mit dem eigenen Körper zu fördern. Dazu dient neben dem verstärkten Sportunterricht auch unser Projekt „Prävention im Team“.

Sportunterricht

Im Sportunterricht betonen wir nicht in erster Linie sportliche Spitzenleistungen, sondern bemühen uns darum, dass alle SchülerInnen Spaß an (gemeinschaftlicher) Bewegung und eigenem Körpererleben haben. Vor allem durch zunehmenden Medienkonsum sind seit Jahren motorische Defizite bei Kindern zu verzeichnen. Dem wollen wir entgegenwirken und betroffenen Kindern mit unserem Sportunterricht helfen, Schwierigkeiten in der Koordination und körperliche Schwächen zu überwinden.

Dazu haben die SchülerInnen in der gesamten Orientierungs- und Mittelstufe drei Stunden Sport in der Woche. Von Klasse 5 bis 7 werden davon vierzehntägig zwei Stunden als Schwimmunterricht erteilt. In der Oberstufe haben wir einen Schwerpunkt im Bereich „Fitness“ gesetzt. Die „Kanalläufe“ (Dauerläufe entlang der Trave) sind nicht bei allen SchülerInnen beliebt, aber sie zeigen den SchülerInnen, wie sie sich einfach fit halten können.

Als Anreiz und Gelegenheit, das eigene Können unter Beweis zu stellen, finden im Jahresverlauf regelmäßig mehrere sportliche Großveranstaltungen statt. Zudem nehmen immer wieder Mannschaften an schulübergreifenden Wettbewerben wie „Jugend trainiert für Olympia“ teil.

Die Voraussetzungen für Sport- und Schwimmunterricht sind am Johanneum hervorragend. Neben unseren zwei Turnhallen steht uns der Sportplatz Falkenwiese zur Verfügung, den man zu Fuß in einigen Minuten erreichen kann. Auch das Zentralbad ist nicht weit entfernt, so dass beim Schwimmunterricht keine Zeit für Bustransfers aufgewändet werden muss.

Neben dem Sportunterricht bieten wir im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften – teilweise in Kooperation mit Vereinen – die Möglichkeit zur weiteren sportlichen Betätigung.

PiT (Prävention im Team)

Die Arbeitsgemeinschaft „PiT“ besteht aus einem Team von LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen. Sie kümmert sich um Prävention und Gesundheitsförderung, einerseits durch Reduktion von Gesundheitsrisiken (Rauchen, Alkohol, Drogen, Mobbing, Stress), andererseits durch Förderung positiver Faktoren wie Bewegung, Ernährung, Solidarität, Lernklima. Dadurch sollen Lebensfreude, Lernbereitschaft und Leistungsvermögen (z.B. Konzentrationsfähigkeit) der SchülerInnen verbessert werden.

Beständige Bausteine des Projektes sind:

  • Zwei Wochen anders leben: Alle an dem Projekt teilnehmenden SchülerInnen und LehrerInnen ändern freiwillig für zwei Wochen eine Gewohnheit, wie z.B. weniger Fernsehen, Naschen, Rauchen, Alkohol trinken oder mehr Sport treiben, Aufgaben im Haushalt übernehmen, häufiger lesen o.ä. In begleitenden Gesprächen soll die Sensibilität für eigene Verhaltensweisen geweckt und das Ausprobieren von alternativem, dauerhaft risikoarmem Verhalten gefördert werden.
  • Peer-to-Peer: Es handelt sich um ein Präventionsangebot für die Klassenstufen 6, 7 und 8. Ältere, erfahrene SchülerInnen des E-Jahrgangs, die sich hierfür freiwillig engagieren, werden durch externe ReferentInnen geschult. In diesen Workshops bereiten sie sich zunächst auf das Projekt vor, danach führen sie es eigenverantwortlich mit den jüngeren SchülerInnen durch. Durch dieses Prinzip „SchülerInnen unterrichten SchülerInnen“ soll eine offene und authentische Auseinandersetzung mit den zum Teil sensiblen Themen ermöglicht werden.
  • Projekttage der 9. Klassen: Am Ende der neunten Klassenstufe finden spezielle Projekttage zu relevanten Themen statt. Dabei ist ein Modul verpflichtend für alle SchülerInnen und ein Modul frei wählbar.
  • Elterninformationsabende: Für die Eltern der Orientierungsstufe werden Elterninformationsabende organisiert. Die Themen werden in Absprache mit der Elternschaft gewählt und durch externe ReferentInnen durchgeführt.

Übersicht über die Projekte und deren Themen:

Projekt Klassenstufe Themen
Zwei Wochen anders leben Alle Klassenstufen Reflexion eigener Verhaltensweisen (s.o.)
Peer-to-Peer Schüler des E- Jahrgangs

6. Klassenstufe

7. Klassenstufe

8. Klassenstufe

Ausbildung zu Referenten

Mobbing / Gruppenzwang

Soziale Netzwerke, Internet, Handynutzung

Alkohol/ Drogenmissbrauch

Projekttage 9. Klassenstufe Obligatorisch: Partyverhalten, Gewaltprävention, Kommunikation,

wählbar: Essstörungen/Körperkult, Selbst- und Zeitmanagement

Elterninformationsabende Eltern der Orientierungsstufe z. B. Handynutzung, Umgang mit Medien, Mobbing o.ä.

Ansprechpartner:

  • Vanessa Priesemuth
  • Rebekka Thiele
  • Ann-Kathrin Bauer
  • Natalia Strehl

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